Mieder

Schon im 16. Jahrhundert trugen Frauen Mieder um ihre Figur optimal zu formen und ihr Dekolleté und ihre Taille zu unterstreichen. In der klassischen Trachtenmode waren und sind Mieder einfach Pflicht. Aus dem einfachen Mieder entwickelten sich im Laufe der Zeit, Corsagen, Taillenformer und die bequemen Miederhöschen. Aber ein Mieder ist mehr als einfach nur figurformende Unterwäsche, es ist zu einem beliebten Dessous geworden. Mieder gibt es in unendlichen vielen Variationen. Ein durchgehendes Mieder in unschuldigem Weiß, verziert oder bestickt mit zarten Blüten, macht nicht nur eine perfekte Figur, sondern ist ein attraktives Dessous. Oder wie wäre es mit einem Miederslip in einem kräftigen Rosé mit dem dazu passenden BH?

Nicht nur für einen flachen Bauch, sondern auch einen schmaleren Oberschenkel, zaubert ein Mieder mit Beinteil. Vor allem zu einer engen, figurbetonten Hose oder Jeans ist ein solches Mieder wunderbar geeignet. Durchgehende Mieder mit einem eingearbeiteten Büstenhalter sind die richtige Wahl für stärkere Frauen. Die Figur wird gleichmäßig geformt und Problemzonen wie der Bauch oder die Hüften werden wunderbar kaschiert.

Viele sind der Ansicht, Mieder seien eher etwas für die ältere Generation. Das ist allerdings ein Irrtum. Auch junge Frauen und Mädchen sind begeistert von Miedern. Für eine schlanke Silhouette im frechen, hautengen Minikleid ist ein Mieder genau da Richtige. Ein Mieder aus angenehmer Mikrofaser, vielleicht mit zarter schwarzer Spitze schmeichelt jeder Frau, egal in welchem Alter. Ein Mieder kann auch aus gesundheitlichen Gründen getragen werden, zum Beispiel um die Lendenwirbel zu stützen oder nach einer Schwangerschaft dazu beitragen, schnell wieder einen flachen Bauch zu bekommen.